Amnesty International Gruppe Tübingen

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Afrika-Gruppe

Wir arbeiten zur Zeit zusammen mit der Hochschulgruppe an der Kampagne die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wird 60 Jahre alt.

Dennoch machen wir immer wieder in der Öffentlichkeit auf die Menschenrechtsverletzung in Afrika aufmerksam. Wie beispielsweise am 16. November 2008. Die Menschenrechtsorganisation aus Simbabwe WOZA, "Women of Zimbabwe, Arise!" - Frauen aus Simbabwe, steht auf!, bekam am 16. November in Berlin den 5. Menschenrechtspreis von Amnesty International verliehen. Deshalb hat Amnesty International in Tübingen Rosen verschenkt.

Warum Rosen???

WOZA ist der Regierung Mugabe von Anfang an ein Dorn im Auge gewesen. Denn bei WOZA engagieren sich Menschen - allen Schikanen und Misshandlungen zum Trotz - die sich nicht mit der dramatischen sozialen und politischen Situation im Land abfinden wollen. Sie fordern Demokratie, den Schutz der Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit. Die Organisation wurde 2003 gegründet, seit 2006 engagieren sich auch Männer bei WOZA. Ihre Protestaktionen sind friedlich: Sie singen, tanzen, beten und verteilen Rosen an Passanten. Damit setzen sie Zeichen gegen die alltägliche Gewalt in Simbabwe. Mit Erfolg - WOZA ist mit rund 60.000 Mitgliedern zu einer der größten zivilgesellschaftlichen Organisationen des Landes geworden.

Seit 2002 hat die Regierung von Robert Mugabe die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in Simbabwe drastisch eingeschränkt und geht brutal gegen Regierungskritiker vor. Immer wieder werden Menschen festgenommen, weil sie sich an friedlichen Protestveranstaltungen beteiligen oder auch nur versuchen, daran teilzunehmen. Menschenrechtsverteidiger, Gewerkschafter, Anwälte, Journalisten und engagierte Oppositionelle sind ständigen Bedrohungen, Übergriffen und Schikanen durch Polizei und Behörden ausgesetzt. Seit der Gründung von WOZA lösen Sicherheitskräfte ihre friedlichen Protestaktionen immer wieder gewaltsam auf, nehmen Mitglieder fest, die sie in der Haft zum Teil brutal misshandeln und foltern. "Ich bin heute noch am Leben, weil die internationale Gemeinschaft durch Amnesty International und die Medien von unserer Arbeit erfahren hat", sagt WOZA-Aktivistin Jenni Williams.

http:///www.amnesty.de/2008/8/1/5-amnesty-menschenrechtspreis-fuer-die-simbabwische-organisation-woza

Treffpunkt:

Jeden Donnerstag um 20:00 Uhr im ai-Büro. Wir freuen uns stets über Zuwachs - bei Interesse bitte uns vorher kurz per E-Mail kontaktieren.